Burmariders - Fahrradtour für Menschenrechte



 
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bisherige Etappen
Tag 1 – Morgen geht’s los.
Tag 2 – Wir steigen auf.
Tag 3 – Unter dem Rad.
Tag 4 - Die Ebene von Thaton
Tag 5 – Früchte
Tag 6 – Auf der Suche nach den Menschenfressern
Tag 7 – Pass über die Daen Lao Berge
Tag 8 - Happy Hill
Tag 9 – Huai Nam Dang
Tag 10 – Lisu
Tag 11 - Lahu und Kayan
Tag 12 – Ruhetag
Tag 13 – Auf den Spuren der Geschichte
Tag 14 – Zurück in der Gegenwart
Tag 15 – "Internally Displaced Person"
Tag 16 – Salween Dam
Tag 17 – Helfen ohne Grenzen
Tag 18 – Mae Nam Moei
Tag 19 - Regen
Tag 20 – Das Konzept der Angst
Tag 21 – Die Stadt der Illegalen
Tag 22 – Die Stadt der Hoffnung
Tag 23 – Huai Nam Nag
Tag 24 – Gibbons
Tag 25 – Death Highway
Tag 26 – Umpiem
Tag 27 – Freedom Klinik
Tag 28 – Nu Po
Tag 29 – Das Ende der Welt, wie wir sie kennen.
Tag 6 – Auf der Suche nach den Menschenfressern

TEAM
Doi Hua Nok

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05:58 Uhr: Von der meteorologischen Station auf 1527 km etwas oberhalb von Nor Lae hat man einen fantastischen Überblick. Oft verbergen sich jedoch hinter den schönsten Aussichten die dunkelsten Geheimnisse. In der Erinnerung der Menschen hier existieren sie, wie die Farben Blau und Gelb, ohne die es kein Grün gäbe. Das westliche Konzept von Schwarz und weiss, Gut und Böse ist ihnen fremd. Ihr kollektiver Erfahrungsschatz ist es, wonach die Burmariders suchen. Die Buddhisten fragen: einmal angenommen du findest einen Diamanten – würdest du ihn für dich allein behalten?

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06:03 Uhr: Also liebe Freunde der gepflegten Fahrradtour für Menschenrechte: das Wetter spielt hier sowas von mit zur Zeit, dass es uns schon fast peinlich ist. Was ist mit dem Monsun passiert? Eigentlich sollte es hier zu dieser Jahreszeit aus Kübeln schütten.

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08:01 Uhr

REPORT
Ein kleiner Grenzverkehr

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09:05 Uhr: Ein freundlicher Soldat der Thai Grenztruppen lässt uns ohne weitere Formalitäten nach Burma. Wir begleiten eine Shan Familie ein Stück auf dem Weg in ihr Dorf. Sie kommen vom Shoppen aus Thailand, denn in Burma gibt es nichts zu kaufen.

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10:25 Uhr: Die Luft ist so klar, dass man den über 50 km entfernten Doi Chiang Dao, den dritthöchsten Berg Thailands sehen kann. Sogar Pi Vat hat das noch nie erlebt. Kaum vorstellbar, dass sich in einer derart perfekten Schönheit so hässliche Sachen abspielen.

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10:26 Uhr: Viele Grüße an das Bikemax-Team!

REPORT
Tahan Praan

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12:12 Uhr: Tahan Praan sind Soldaten einer Einsatztruppe, die speziell für den Kampf im Dschungel ausgebildet werden und hart im Nehmen sind. “Tahan” heisst Soldat, “Praan” ist ein Wort aus dem Alt-thailändischen und beschreibt einen furchtlosen Jäger, der sich ganz allein in den Dschungel auf die Jagd nach Tigern und Elefanten begibt und dort auf nackter Erde übernachtet. Für etwa 95 Prozent der Thais der Horror schlechthin: die Urangst vor den Geisterwesen nachts im Wald ist hier noch tief verwurzelt. Der schwarz gekleidete einsame Jäger ist allerdings bei der Bevölkerung nicht sonderlich beliebt, denn die Tahan Praan sind meistens ziemlich bärbeissig, trinken sich ins Aggressions Delirium und pressen ihren Landsleuten Geld ab, zur Not auch mit Gewalt.

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12:35 Uhr: Shan State Army (SSA) und United Wa State Army (UWSA) Militärlager auf gegenüber liegenden Hügeln. Die Shan kämpfen gegen das burmesische Regime, die Wa dafür. Nur ein schmales Tal trennt die Feinde. Durch Zurufe werden Absprachen getroffen: je nachdem ob es sich um Beleidigungen oder ein Einladung zum Abendessen handelt, wird ein Fussball Match anberaumt oder scharf geschossen.

Weitere Infos zu United Wa State Army (UWSA) findest Du bei uns in den Hintergründen

REPORT
Wat Arunothai

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16:58 Uhr



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Kommentare
Uwe und Samuel Breitling
24. Juni 2007 um 20:34 Uhr

Hallo Flo!
Wir wünschen Dir und dem Team Alles Gute weiterhin
Bewahrung und Gottes Segen!!
Viele liebe Grüsse von Uwe Tina Samuel Miriam und Jamin Breitling.

Hofmann, Dieter
24. Juni 2007 um 19:48 Uhr

Hallo Florian,
gerade habt ihr den stärksten Radler aus Dauchingen neu im Fischerteam verpflichten können. Jetzt gehts los !

liebe Grüße
Dieter

Walter u. Helmi
24. Juni 2007 um 17:57 Uhr

Hallo ihr beiden Floris,
wir finden eure täglichen Berichte und Filme sehr spannend und informativ. Großartig, wie ihr mit den Strapazen umgeht.
Weiterhin viel Glück und liebe Grüße
Walter u. Helmi

24. Juni 2007 um 16:41 Uhr

Schön, dass das Wetter mitspielt. Muss Euch nicht peinlich sein. ;)

Viel Erfolg weiterhin. Grüße aus der Heimat, Johannes

Hans - interessierter Thailandtourist
24. Juni 2007 um 16:38 Uhr

Lieber KO KO AUNG
Danke für die Diskussion und die Klarstellung über die menschenunfreudliche Staatsfürhung der Militärdiktatur und für die Würdigung, dass die Aktion der Burmariders zur Unterstützung von leidenden Meschen eine gute Sache ist. Burmariders nimmt Bezug auf ein großes Elend von Zivilisten, welche die Konsequenzen einer barbarischen Politik zu tragen haben. Leidtragende sind vor auch Kinder und Jugendliche, deren Leben durch Traumatisierung bedroht ist in Bezug auf Wahrung ihrer Grundrechte & in in Bezug auf ihre soziale Entwicklung. All diese Menschen sind auf die Solidarität von Menschen guten Willens dringend angewiesen.
Wir in unseren Wohlstandsregionen brauchen ebenfalls dringend Informationen insbesondere dort, wo die offizielle Politik und die internationale Presse schweigt. Ein weiteres Beispiel war der Umgang mit der Situation betroffener Menschen nach dem Tsunami. In dieser Zeit wurde über die Betroffenheit von Menschen aus Burma nicht berichtet. Fast vergleichbar mit der Berichterstattung über die politischen Entwicklungen in Burma, die Rolle anderer Nationen (incl. der westlichen) und die Auswirkungen mit dem Leiden der Menschen, über welche nun über die Burmariders mehr informiert wird.
Deine Feststellung: “Politik sollen doch andere machen, die sich dazu berufen fühlen” ist äusserst bedenklich und für mich unhaltbar. Meschenrechte, Klimaschutz, Soziale Gerechtigkeit u.s.w. brauchen die politische Kraft von möglichst vielen Menschen guten Willens. Proteste, Demonstrationen für eine menschlichere Zukunft für Einzelne, Gruppen und uns alle kann nicht delegiert werden an die Machthabenden und Offiziellen. Engagement & Solidarität vieler im “normalen Alltag lebenden weltweit” ist dringend erforlich. Nur so kann soziale Entwicklung im Zeitalter der neoliberalen wirtschaftlichen Globalisierung gelingen. Die globalisierte Wirtschaft einer entsprechenden sozialen Verantwortung & Gerechtigkeit nachzuordnen ist die große Herausforderung für uns alle.
Ich freue mich, dass dazu die Aktion der Brumariders einen Beitrag leistet und wir miteinander in Kontakt kommen und diskutieren.
Liebe Grüsse an Dich und ie Burmariders
Hans

Gilla
24. Juni 2007 um 15:12 Uhr

Hallo Flori!

Toll, wie ihr Eurem Ziel entgegenstrampelt! Sitzen auf der Terrasse und schwitzen mit Euch. Fahr bitte vorsichtig und komm heil und erfolgreich an. Liebe Grüße, Deine Gilla



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